2018 – Auf nach Wales

Elan Valley

Reisezeit: 23.07. bis 28.07.2018

Vorwort: Unsere Reise nach Wales haben wir mit einem Besuch bei unseren Freunden in Gangelt bei Aachen verbunden. Hier haben wir unsere „Brumme“ zwischengeparkt und dann ging es mit den Motorrädern Richtung Insel.

Unsere Route:

  1. Tag: Start von Gangelt über Brüssel nach Dünkirchen zur Autofähre, Überfahrt nach Dover, Weiterfahrt an der Küste bis nach Hove in Südengland (520 km)
  2. Tag: von Hove nach Salisbury, Besuch der Stonehenge, Stadtbummel in Bath, weiter bis nach Cardiff, der Hauptstadt von Wales (325 km)
  3. Tag: von Cardiff zur Cardiff Bay, weiter nach Windsor Castle zur zweitgrößten Burg Britanniens Cäerphilly Castle. Weiter bis nach Tenby, ein sehr hübsches Städtchen mit mediterranem Charme. Über Pembroke und St. Davis weiter Richtung Fishgard (Wales-Feeling kommt auf!) bis irgendwo ins Nirgendwo hoch oben auf einem abgelegenen Hügel mit tollem Blick auf das Meer (290 km)
  4. Tag: Vom irgendwo ging es weiter am Meer entlang über Abereon nach Aberystwyth (Hauptstadt von Mittelwales und die walisisschste Stadt entlang der Cardigan-Bay), weiter in das traumhafte Elan Valley – eine hügelige grün-gelbliche Landschaft mit Bergen und Tälern und überall Schafe, sonst nix und niemand. Man fährt durch und freut sich einfach nur. Natur pur. Hier fühlt man Wales! Übernachtungsziel war in Llanwrtyd Wells (222 km)
  5. Tag: von Llanwrtyd Wells bis zum Ort Hay on Wye, größtes Bücherdorf und viele Antiquariate. Weiter Richtung Dover. Wieder irgendwo in der Pampa war unser Übernachtungsziel (450 km)
  6. Tag: Rückfahrt nach Dover zur Fähre, nach der Überfahrt weiter Richtung Ostende über De Haan bis nach Gangelt (410 km)

Unterkünfte:

  • in Hove/Südengland: air B&B, Doppelzimmer mit Dusche in einem Reihenhaus mit Garten, bei einem netten älteren Ehepaar Sue und Michael, Continental-Frühstück, unsere Bikes standen direkt auf dem Parkplatz vor der Haustür, 55,- €
  • in Cardiff: in Pension „Riverside“, sehr zentrumsnah und direkt ggü. vom Stadion, Doppelzimmer mit Dusche auf dem Flur, englisches Frühstück (sehr viel und lecker), unsere Bikes standen sicher im Grundstück, 68,- Pfund
  • in der Nähe von Fishgard im Nirgendwo: ein kleines Steinhaus, neu renoviert und sehr modern ausgestattete kleine Wohnung mit Terasse und Blick auf Meer und Sonnenuntergang, ohne Frühstück, Preis war ok
  • in Llanwrtyd Wells: air B&B, Doppelzimmer mit Dusche in einem Einfamilienhaus mit Garten, bei einem sehr netten Ehepaar Pip und Ejan, sehr reichliches englisches Frühstück direkt frisch zubereitet und serviert in der Familienküche, Preis war ok
  • irgendwo in der Pampa: in einem 5 Sterne Appartement, was an einen Puff erinnert hat, Mini-Doppelzimmer mit Dusche, Frühstücksbuffett, Preis für das Mini-Zimmer war viel zu teuer

Herausforderungen:

  • der Linksverkehr und das selber links fahren ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig!
  • in Südengland ist sehr viel Verkehr
  • Stonehenge sind leider nur von relativ weit weg zu besichtigen
  • Die Rückfahrt nach Dover auf die Fähre war sehr anstrengend, zu viele Autos wollen zu einem Nadelöhr

Fazit:

  • Wales hat viele schöne Küsten- und Berglandschaften und hübsche Städtchen
  • Alle Engländer und Walisen waren sehr aufgeschlossen und ausgesprochen freundlich zu uns
  • Wir hatten mega Glück mit dem Wetter, eine Engländerin meinte zu uns, sie hätten seit 10 Jahren nicht so einen warmen und regenarmen Sommer gehabt auf der Insel, vor allem nicht an der Küste
  • Somit haben wir unsere Regen-Kombis nur einmal kurz gebraucht
  • Wir wissen jetzt den Unterschied zwischen Continentalem und Englischem Frühstück: Continental: es gibt nix frisches, sondern Cornflakes, ein Brötchen und ein Küchlein, beides abgepackt, verschiedene abgepackte Aufstriche. Englisches Frühstück: Große Teller mit 2 Spiegeleiern, knusprigem Bacon, gebratenen Tomaten und Pilzen, weißen Bohnen, Würstchen, Toast, Marmelade, Süßkram, Früchte, Müsli, Obst …
  • Insgesamt haben wir ca. 2.200km erkundet. Wir wären sehr gern noch weiter, vor allem auch in den Norden gefahren, aber wir hatten viel zu wenig Zeit!

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